Ausstellung Märkisches Viertel

Ausstellung in drei Teilen zur Modernisierung des Märkischen Viertels

„39 Waschgänge pro Tag in jeder einzelnen Wohnung eingespart!“
Die Gesobau AG hat ab 2008 knapp 13.600 Wohnungen im Berliner Märkischen Viertel modernisiert, so dass die Großwohnsiedlung in nur acht Jahren zu Deutschlands größter Niedrigenergiesiedlung geworden ist. Ein Festakt im Mai 2016 unter Anwesenheit des Berliner Bürgermeisters bildete den symbolischen Abschluss.

Die Gesobau AG beauftragte schmedding.vonmarlin. mit einer dreiteiligen Begleitausstellung. Eine Ausstellung in der VIERTELBOX zeigte die Siedlung vor und nach der Modernisierung mit Fotos von Thomas Bruns. Dazu hat schmedding.vonmarlin. gemeinsam mit dem Grafiker Deniz Keskin eine Serie von fünf Postern entwickelt und verteilt, die anhand von anschaulichen Infografiken die Komplexität und große Leistung der Modernisierung erzählen. Auf unsere Einladung realisierte zudem der Künstler und Architekt Martin Kaltwasser ein partizipatives Kunstprojekt vor Ort. Mit dem „bauwagen+“ wurde ein Bauwagen unter Beteiligung von Bewohnern zu einem Begegnungsort transformiert, dessen Architektur ästhetische Merkmale des Märkischen Viertels zitiert. Der Umbau erfolgte ausschließlich mit recycelten Materialien im Sinne einer nachhaltigen Bauweise.

Auftraggeber: Gesobau AG
Zeit: Mai-Juli 2016
Leistung: Konzept und Realisation dreiteilige Begleitausstellung
Team: Martin Kaltwasser (Bauwagen+), Deniz Keskin (Grafik), Aline Löw (Mitkonzeption Ausstellung und Grafiken)
Fotos: schmedding.vonmarlin.

Kategorie: Allgemein, Architektur, Ausstellung, Veranstaltung