Symposium Kunst am Bau in der DDR

„Kunst am Bau in der DDR – gesellschaftlicher Auftrag, politische Funktion, stadtgestalterische Aufgabe“

24. Januar 2020, Akademie der Künste, Berlin

Im Rahmen des Jubiläumsjahres zu 70 Jahren Kunst am Bau in Deutschland fand am 24. Januar 2020 als Auftaktveranstaltung das ganztägige Symposium „Kunst am Bau in der DDR – gesellschaftlicher Auftrag, politische Funktion, stadtgestalterische Aufgabe“ in der Berliner Akademie der Künste statt. Die ausgebuchte Veranstaltung des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat und des Bundesministeriums für Bauwesen und Raumordnung war eine Kooperation mit der Akademie der Künste, Berlin, der die Begrüßung durch Prof. Dr. Wulf Herzogenrath zufiel. Vor dem mit über 250 Gästen voll besetzten Plenarsaal am Pariser Platz erläuterte Staatssekretärin Anne Katrin Bohle die baukulturelle Bedeutung der Kunst am Bau in der DDR sowie die gesamtstaatliche Verantwortung für die Erforschung und den Erhalt des kunsthistorisch sowie kulturgeschichtlich bedeutenden Bestandes an Kunstwerken. Die Präsidentin des Bundesamtes für Bauwesen und Raumordnung, Petra Wesseler, ging auf die gesetzlichen Grundlagen für die künstlerische Ausstattung im Rahmen von staatlichen Neu- und Umbauten ein, die seit 1950 sowohl in der Bundesrepublik als auch nur sechs Wochen später in der Deutschen Demokratischen Republik beschlossen wurden und auf deren Fundament das langjähre, kontinuierliche Engagement beider deutscher Staaten und des wiedervereinigten Deutschlands beruht. Es folgten Vorträge von Dr. Thomas Flierl, Dr. Roman Hillmann, Dr. Paul Kaiser, Silke Wagler, Ulrike Wendland und Dr. Ute Chibidziura. Neben diesen Beiträgen bildet das Podiumsgespräch zwischen Prof. Dr. Arnold Bartetzky, Michael Bräuer, Sighard Gille, Sigrid Hofer und Swantje Karich den Kern des Dokumentationsbandes im Deutschen Kunstverlag.

schmedding.vonmarlin. konzipierte die Veranstaltung gemeinsam mit dem Auftraggeber, bei der Durchführung der Veranstaltung haben wir eng mit der Akademie der Künster, Berlin, zusammengearbeitet. Die Publikation enstand ebenfalls im engen Austausch mit dem Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung und wurde von Studio Krimm grafisch gestaltet.

Auftraggeber: Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) / Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR)
Zeit: 24. Januar 2020
Leistung: Mitkonzeption und Durchführung der Festveranstaltung und Redaktion der Dokumentation
Fotos: schmedding.vonmarlin.

Kategorie: Allgemein, Architektur, Kunst am Bau, Lektorat, Publikation, Veranstaltung